Vest. Gemeinsam mit Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten will die Emschergenossenschaft die Landesgartenschau 2020 ins Revier holen und hat dafür die Bewerbung beim NRW-Umweltministerium in Düsseldorf eingereicht. Sie steht unter dem Motto „Emscherland 2020 – Wasser, Wege, Wandel“.
Dreh-und Angelpunkt der Bewerbung ist die Renaturierung des Emscher-Systems, deren Fertigstellung im Jahr 2020 mit einem großen Ausrufezeichen – und eben der Landesgartenschau im Revier – gefeiert werden soll.
Das Ziel ist es, an der 2020 abwasserfreien Emscher auf einer Länge von 18 Kilometern die vier Städte durch das „Blau-Grüne Band“ miteinander zu verbinden. Ausgehend von einem durchgehenden Wegesystem mit Promenaden, Balkonen und Brücken über die Emscher werden in den vier Städten neue Erholungsräume geschaffen, Stadtteile und Sehenswürdigkeiten verknüpft sowie bereits vorhandene Freizeitbereiche aufgewertet.
Basierend auf einer Machbarkeitsstudie entstand die Bewerbungsschrift, die 260 A3-Seiten (!) umfasst.
Mit einer Entscheidung des Landes wird Ende Oktober gerechnet.

