
Dorsten. Der Winter war hart und schneereich, das sorgte für Verzögerungen. Und es gab Planungsänderungen, das sorgte für weitere Verzögerungen. Ergebnis: Die Biogasanlage der Endi AG im Industriegebiet Dorsten-Marl wird erst eine des Jahres ihren Dienst aufnehmen können.
Lange hatte es vom symbolischen ersten Spatenstich bis zum tatsächlichen Baubeginn gedauert. Doch jetzt geht es endlich voran. „Schritt für Schritt“, so beschreibt Projektleiter Reinhard Störmer den Fortschritt der 5,5 MW-Anlage, deren Bau mit 23 Millionen Euro veranschlagt ist.
Inzwischen stehen die acht Fermenter, in denen in Zukunft Grünschnitt, organische Abfälle und Energiepflanzen vergären und Biogas produziert werden.
Beim Bau der in dieser Form einmaligen Anlage gab es nachträglich einige Änderungen der Anlagenkonfiguration und daraus Planungsänderungen, die zu Verzögerungen führten. Inzwischen werden neben den erdverlegten Rohrleitungen und Fahrstraßen auch die Fundamentete für die Anlagen fertiggestellt. Zeitgleich müssen Maschinenhaus und Substratannahmehalle errichtet werden.
Die eingetretenen Verzögerungen können nicht mehr aufgeholt werden, so die Endi AG. Ursprünglich war die Inbetriebnahme für Mitte 2010 angekündigt worden.

