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Das war die Woche in Herten

Baustelle

Seit ein paar Monaten können die Hertener wegen des Umbaus nicht mehr in das Rathaus. Seit Dienstag können sie nicht mal mehr um das Gebäude komplett herumgehen. Der Zugang vom Innenhof zum Schlosspark wurde für Fußgänger abgeriegelt. Auch der Weg vom Standesamt zum Schlosspark ist mittels einer Barke geschlossen worden. Herunterfallende Schneemassen hatten Teile von Sonnenschutzelementen mit abgerissen. Jetzt muss ein Gerüst aufgebaut werden, um die restlichen Elemente abzubauen.

Ort der Anteilnahme

Seit November letzten Jahres war sie ein Ort der Anteilnahme für den Unfalltod der zehnjährigen Laura: Die Verkehrsinsel an der Kreuzung Feldstraße / Schlägel-und-Eisen-Straße. In dieser Woche haben Mitarbeiter nach Absprache mit den Eltern begonnen, die zahlreichen Kerzen und Kreuze auf den Bürgersteig zu verlagern. Der Tod des Mädchens hatte eine große Anteilnahme weit über den Stadtteil Langenbochum ausgelöst.

Fällung

Seit Jahren war die 150 Jahre alte Hickory-Nuss im Hertener Schlosspark eine Rarität für Baumfreunde – es soll sogar die älteste in Deutschland gewesen sein. Seit Donnerstag klafft dort eine Lücke. Der Baum musste gefällt werden, da Pilzbefall und zwei Stürme ihm arg zugesetzt hatten. Er soll auf jeden Fall einen Nachfolger bekommen. Ort und Zeitpunkt sind jedoch noch nicht bekannt.

Strafe

Seit Mai letzten Jahres wartete ein Autofahrer aus Gelsenkirchen auf die Strafe für sein Verhalten auf der Westerholter Straße. Lichthupe, Warnblinkanlage und dichtes Auffahren – weil ihn ein vorausfahrendes Fahrzeug nervte, rastete der Fahrer aus. Richter nennen so etwas Nötigung und deshalb darf der Übeltäter nun auch 500 Euro Strafe berappen.

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