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Rinderköpfe blockieren die A43. Über 10 Km Stau


Herten/Recklinghausen. Glätteunfall mit grausligen Folgen. Als ein LKW auf der A43 in Höhe der Abfahrt Herten/Recklinghausen in die Mittelschutzplanken krachte, ergossen sich mehrere Tonnen Rinderschädel und Knochenreste über die Fahrbahn.

Am Donnerstagabend war es zu dem witterungsbedingten Verkehrsunfall mit einem Lkw Gespann aus Duisburg gekommen.
Der mit den tierischen Abfällen beladene Container-Lkw befuhr die BAB 43 in Fahrtrichtung Münster, als der Fahrer auf der schneeglatten  und vereisten Fahrbahn die Kontrolle über sein Gespann verlor und ins Schleudern kam. Der Lkw drehte sich um die eigene Achse und krachte in die Mittelschutzplanken, bevor er mitten auf beiden Fahrspuren zum Stillstand kam. Der Lkw Fahrer blieb unverletzt.

Die Ladung, mehrere Tonnen Tierknochen, konnte sich durch die aufgebrochenen Ladeluken auf dem Asphalt verteilen. Die Polizei sperrte die A 43 in Fahrtrichtung Münster und leitete den Verkehr über die Tangente an der Unfallstelle vorbei. Es bildete sich schnell ein Stau von über zehn Kilometer. Mit der Bergung des defekten Lkws und der Einsammlung der Ladung wurde ein Abschleppunternehmer aus Recklinghausen beauftragt.

Mit Hilfe eines Baggers und per Hand mussten die Mitarbeiter die Rinderköpfe und Knochen einsammeln und in einen Container verladen. Bei Temperaturen um minus acht Grad wurde die Fahrbahn mühsam von den Schlachtabfällen gereinigt. Der defekte Lkw samt Anhänger wurde abgeschleppt. Erst nach mehreren Stunden konnten die Autobahn 43 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Fotos: Bludau

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