Gescheitert ist der Versuch von vier kleinen Rats-Fraktionen, Peter Heinrichs (SPD) als Vorsitzenden des ZBH-Betriebsausschusses abzuwählen. Bei einer geheimen Abstimmung sprachen sich aber immerhin 11 von 20 Politiker gegen Heinrichs aus. Bereits seit Monaten gibt es Zoff zwischen Heinrichs und Mitgliedern der UBP, FDP, HFB und Linken. Diese werfen ihm Inkompetenz vor.
Ein 38jähriger aus Herten steht derzeit in Bochum vor Gericht. Er hatte dort in seiner Firma im November 2009 eine 19jährige Auszubildende begrapscht und sexuell genötigt. Die Richter zeigten sich entsetzt, das Opfer war am Boden zerstört.
Pleite sein soll Medienberichten zufolge der „Zechen-Baron“ Wolfgang Werner. Ihm gehört ein großer Teil der historischen Zechengebäude. Geplant war eigentlich die Verglasung des Förderturms von Schacht 2. Darin sollte ein Restaurant angesiedelt werden.
Donnerstagmittag war es dann endlich soweit: Nach monatelangen Vorbereitungen begann der Umzug der Rathaus-Mitarbeiter in ihre Übergangsquartiere. Dort wird man sie allerdings erst am Dienstag wieder erreichen. Die bekannten Telefonnummern bleiben erhalten.
Freude bei der Agentur für Arbeit: Die Arbeitslosenquote ist leicht gesunken. Derzeit sind 3508 Hertener arbeitslos, 72 weniger als im Vormonat.
Die Gaststätte „Alt Westerholt“ ist nun ganz offiziell ein „Gasthaus für Chöre“. Verliehen wird diese Auszeichnung vom Chorverband NRW. Voraussetzung für die Plakette ist, dass das Lokal mindestens seit 25 Jahren Chören Räumlichkeiten zur Verfügung stellt – eine Hürde, die man leicht nahm. Bereits seit 50 Jahren singt dort das Männerquartett 1926 Westerholt.
Abgeschlossen sind die Bauarbeiten im städtischen Kindergarten „Pusteblume“ in Herten-Süd. Die Räume wurden saniert und es kamen Anbauten für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren dazu. Zudem gibt es ab sofort auch eine zusätzliche vierte Gruppe. Gekostet hat der Umbau rund 150.000 Euro, 90 Prozent davon kamen vom Land.
Ab sofort kann man „Langenbochum erleben“. So heißt ein neues Magazin, das von den Schülern der Rosa-Parks-Schule gestaltet wird. Die Nachwuchsredakteure haben für die erste Ausgabe fleißig Themen gesammelt und Fotos gemacht. Gedruckt wurde eine Auflage von 5.000 Exemplaren, die an markanten Stellen im Stadtgebiet kostenlos ausliegt. Geplant ist, das Magazin viermal pro Jahr heraus zu geben.

