
Haltern. An den beiden am Kardinal-von-Galen-Platz gelegenen Ampelanlagen der Rochfordstraße wird die Geduld der Fußgänger häufig durch längere Wartezeiten auf die Probe gestellt. Auch die sich daran anschließende Grünlichtphase wird oft als zu kurz empfunden. Ändern kann man das nicht, so die Stadtverwaltung.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat die Ampelschaltungen geprüft. Ergebnis: Sie entsprechen genau den Planungen. Die teilweise langen Wartezeiten entstehen z.B. bei der Umschaltung zwischen den fünf verschiedenen Signalprogrammen. Schaltphasen zum Schulbeginn und Schulende führen außerdem ebenso zu Wartezeiten, wie die von den Busfahrern aktivierte Vorrangschaltung.
Die Grünlichtphase ist an beiden Ampelanlagen so berechnet worden, dass Fußgänger die Straße in gesicherter Zeit überqueren können. Auch wenn Fußgänger in der letzten Sekunde der Grünlichtphase loslaufen, kommen sie noch sicher über die Straße.
Längere Wartezeiten sind zu verschiedenen Tageszeiten an beiden Ampelanlagen unvermeidbar, so die Stadt. „Das sensible System lässt eine Änderung der Schaltphasen nicht zu. Hierdurch würde ein massiver Eingriff in die Programmabläufe erfolgen, der ungewünschte Auswirkungen in der gesamten Verkehrsabwicklung und auch im Personennahverkehr zur Folge hätte.“

